arfi-adc2 - artistic fidelity ad-converter

24/192 Analog-Digital-Wandler

arfi adc2

Wir haben bei ACOUSENCE nun über 20 Jahre Erfahrung in der Musikproduktion. Wir wissen wie Instrumente und größere Klangkörper bis hin zum Symphonieorchester in Natura klingen und wie hervorragende Analogtechnik klingt; wir produzieren noch immer Schallplatten. Genauso wissen  wir um die künstlerisch wichtigen Aspekte einer Musikdarbietung, was für eine bestmögliche emotionale Wirkintensität entscheidend ist.

Unser besonderes Augenmerk auf die bei afis und afi genannten Aspekte im digitalen Bereich – Stichwort: Schnittstellen, HF-Störungen und Taktung – ist zwar eine gute Basis, die Königsdisziplin ist aber natürlich die Wandlung zwischen analoger und digitaler Welt. Denn Musik wird von den Künstlern analog dargeboten und Musik wird immer analog gehört; das menschliche Ohr funktioniert „analog“.

Beim Thema AD-Wandler geht ACOUSENCE ganz bewusst einen eigenen Weg: Reduktion auf das Wesentliche, ganz im audiophilen Sinne kurze und möglichst unkomplizierte Signalwege, diese dann aber höchst ausgeklügelt und mit besten Komponenten; in Details auch durchaus spezielle, vom Mainstream abweichende Design-Entscheidungen. Das Ohr und die Musik gehen vor Messtechnik. Ziel ist die möglichst perfekte Abbildung der Musik ganz geradlinig im Sinne von „artistic fidelity“.

Der arfi-adc2 etabliert sich so auch zunehmend als neue Referenz unter den AD-Konvertern. Kombiniert mit dem richtigen DAC – z.B. dem neuen arfi-dac2 – wird bei 24/192 eine bisher unerreichte Transparenz der ADDA-Strecke erreicht; also im Sinne von, kein Unterschied zwischen analogem Signal und doppelt gewandeltem – AD gefolgt von DA – selbst bei besten Analogquellen.

Der Erfolg des arfi-adc2 basiert zwar durchaus hauptsächlich auf seinen bereits sehr guten Qualitäten auch bei Standardabtastraten, weil das heute meist noch der Standard in den Studios ist. An dieser Stelle sei dennoch für den Einsatz bei 24/192 geworben, weil erst dann eine digitale Übertragungsstrecke ideal funktionieren kann. Ein AD-Wandler mit einer niedrigeren Abtastrate als 192kHz macht eigentlich genauso wenig Sinn, wie es keine noch höhere Abtastrate sein muss. Denn im Gegensatz zum weit verbreiteten Irrtum, man könnte in der digitalen Signaltheorie den menschlichen Hörbereich irgendwie als Obergrenze einbauen, ist in Wahrheit für die korrekte Erfüllung der Theorie bzw. des Abtasttheorems ganz alleine die Bandbreite des Nutzsignals entscheidend. Diesbezüglich wissen wir jedoch aus langjähriger Erfahrung mit Aufnahmen bei hohen Abtastraten, dass übliche Musikaufnahmen bzw. die Musikinstrumente und das analoge Equipment vor den digitalen Stufen (Mikrofone, Mikrofonverstärker) eine Bandbreite von bis zu 60/70kHz aufweisen. Die Theorie – bzw. das zentral wichtige Abtasttheorem – ist somit nur dann erfüllt, wenn mindestens 176,4kHz als Abtastrate verwendet wird (weitere Details im Artikel „Das Abtasttheorem richtig anwenden!“). Genau die Abtastraten 176,4kHz oder 192kHz sind die richtigen und notwendigen für Musik, weil die Bandbreite des Analogsignals das so vorgibt.

Gänzlich verzichtet wurde auf die Implementation von DSD. Denn so sehr dieses Format derzeit von interessierten Kreisen forciert wird, macht es technisch keinen Sinn. Schon vor mindestens 15 Jahren hat man die 1-Bit Wortbreite bei Delta-Sigma-Wandlern verlassen, weil nur per Multibit-Stufen entscheidende technische Nachteile behoben werden konnten. Der arfi-adc2 arbeitet beispielsweise intern mit 6Bit und 12,288 MHz. DSD ist – ob bei 64fs, 128fs oder 256fs – immer 1Bit und somit rund 20 Jahre hinter der technischen Entwicklung zurück (weitere Details auch hierzu im Artikel „Das Abtasttheorem richtig anwenden!“).

Der arfi-adc2 ist derzeit in zwei Varianten erhältlich:

Standard-Version:

24/192, 24/96 und 24/48 auf internem Referenztakt und alle gebräuchlichen Abtastraten zwischen 44,1 und 192kHz per externe AES/EBU-Sync-Quelle.

Mastering-Version:

Alle gebräuchlichen Abtastraten zwischen 44,1 kHz und 192kHz auf internem Referenztakt

Ende 2016 werden Mehrkanalvarianten als Erweiterung zum arfi-adc2 folgen: arfi-adc4 und arfi-adc8. Der arfi-adc2 besitzt einen echten Masterclock-Ausgang in einem proprietären Format, das andere Einheiten direkt verwenden können.

Weitere hervorzuhebende Eigenschaft ist der Aufbau der Eingangsstufe gänzlich ohne weitere Verstärkerstufen bzw. Transistorschaltkreise. Zwischen analogen Eingängen und dem AD-Umsetzer liegen nur passive Filterelemente und ein hochwertiger Eingangsübertrager. Dieses ungewöhnliche Design hat sich in musikalischer Hinsicht gegenüber zusätzlichen Verstärkerstufen als überlegen erwiesen und ist sicher mit verantwortlich für die ungewöhnliche scharf umrissene Abbildung von Transienten bei gleichzeitiger tonaler Reinheit und vollem, runden Grundklang – sofern das Analogsignal so beschaffen ist, denn der arfi-adc2 macht keinen Sound, er macht seinen Job, nicht mehr und nicht weniger.

arfi-adc2 – der kompromisslose Wandler für höchste Musikalität und die adäquate Übertragung des künstlerischen Geschehens vor dem Mikrofon.

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