Modulare Serie

 

afis 

artistic fidelity isolator switch + USB-Audio-Interface

digitale Referenz-Abhörmatrix | galvanische Trennung – Filter – Reclocking

 afis

Gemeinhin massiv unterschätzt wird der Einfluss von Störspannungen aus Digitalelektronik, Computern und EDV-Peripherie auf die Qualität der Musikwiedergabe. Denn neben der prinzipiell möglichen direkten Beeinflussung der analogen Signale, ist ganz besonders zu beachten, wie sich jede Form von Störungen in komplexen Mechanismen per Jitter (Taktschwankungen) auf das Audiosignal auswirkt. Der Themenkomplex „Vermeidung von Störungen“ ist somit von zentraler Bedeutung für eine ideale digitale Musikwiedergabe.

Deshalb ist das erste Gerät der arfi-Serie, der afis, gedacht als zentrale Schalteinheit, um Signale diverser Digitalformate aus verschiedenen Quellen möglichst ideal zum DA-Wandler zu leiten. Neben galvanischer Trennung, Filterung, Reclocking (Regenerierung eines neuen Taktes synchron zum Eingangstakt) verfügt das Gerät über eine Umschalteinheit für vier verschiedene Eingangssignale. Somit wird das Gerät zwischen digitalen Quellen (Audiointerface, CD-Player etc.) und dem DA-Wandler in die digitale Übertragungsstrecke integriert. Der afis unterdrückt Störungen aus den Quellen und erzeugt einen sauberen Takt für das Ausgangssignal zum DA-Wandler.

Letztere Idee ist zwar nicht ganz neu, der afis verfolgt jedoch einen ganz eigenen Ansatz: Ein derart zwischengeschaltetes Gerät kann sich nur über den nachfolgenden DA-Wandler klanglich auswirken. Ein superpräziser Oszillator im Reclocker ist somit völlig ohne eigenen Wert. Ganz alleine entscheidend ist die im DA-Wandler tatsächlich wirksam werdende Taktpräzision. Hierzu werden dann aber Aspekte der Störunterdrückung, EMV und Leitungstechnik weitaus wichtiger als die eigentliche Oszillatorpräzision. Beispielsweise sind die Steckverbinder XLR und Cinch zwar vor rund 40 Jahren einmal zum Standard erhoben worden, weil in der Analogtechnik üblich. Wegen nicht wirklich passender Impedanzen sind sie für Digitalsignale aber nur sehr bedingt tauglich, weil es auf digitalen Leitungen bei falscher Impedanz zu Signalreflexionen und damit mangelhafter Signalqualität kommt. Ohne eine Lösung für dieses Problem wird somit keine ideale Übertragung möglich sein. Reclocking ist deshalb beim afis nur eine Eigenschaft von vielen. Ganz entscheidend sind vielmehr die Abblockung von Störsignalen und die Leitungstechnik, um die generierte Präzision auch tatsächlich zum DA-Wandler zu bringen. Das erhöht dann die Qualität der Digital-Analog-Wandlung im angeschlossenen DA-Wandler.

Im professionellen Einsatz ergibt sich eine sicherere Beurteilung der Arbeit, weil externe Einflussgrößen minimiert werden. Der Klang wird tonal ausgewogener, grundtöniger. Die Präzision und Raumauflösung gewinnt. Hauptsächlich werden vorher maskierte musikalische Feindetails hörbar. Für den Musikliebhaber ergibt sich ein ganz neues Musikhören, das die künstlerische Aussagekraft der Interpreten in bisher nicht gehörter Intensität erstrahlen lässt… oder schlicht und ergreifend einfach mehr Vergnügen beim Musikhören!

afis backA

afi+USB

artistic fidelity isolator + USB-Audio-Interface

USB-Wiedergabeinterface der Extraklasse

afi

Der afi basiert auf der gleichen Technik wie der afis. Beide Geräte unterscheiden sich im Wesentlichen nur hinsichtlich der Ausstattungsmöglichkeiten an Ein- und Ausgangsmodulen. Während der afis mit vier Eingangsmodulen wählbarer Formate und zwei verschiedenen Ausgängen ausgestattet werden kann, ist der afi zur Verwendung mit dem USB-Modul gedacht und verfügt fest über einen Ausgang im RJ45-Ethercon-Format, der mithilfe der diversen Anschlussoptionen aber dann optimal an den jeweiligen DAC ankoppelt. Der afi+USB bildet somit ein kompaktes, ganz außergewöhnliches USB-Interface, die ultimative Lösung für die digitale Musikwiedergabe vom Computer.

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afi back

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USB-Audio-Konverter-Modul

 

Das USB-Modul macht aus dem afis bzw. afi in Verbindung mit einem Computer ein vollwertiges Audio-Quellgerät. Der Computer wird Musicplayer. Dabei werden die Aspekte „Vermeidung von HF-Störungen und Taktpräzision“ perfektioniert.

Prinzipiell ist ein Computer hinsichtlich Flexibilität und Bedienungskomfort eigentlich ideal für das Verwalten einer digitalen Musiksammlung und das Abspielen von Musik. Nur leider ist ein Computer aus klanglicher Sicht die unwirtlichste Umgebung für audiophilen Musikgenuss. Computer sind mit hohen Taktraten getaktete Rechenmaschinen, die unzählige Prozesse parallel während der Musikwiedergabe am Laufen halten und folglich ein ausgedehntes Spektrum an Hochfrequenzstörungen erzeugen.

Um diese unvermeidbaren Störungen des Computers aus der klangsensiblen Audio-Sektion herauszuhalten, ist die USB-Option zweiteilig ausgeführt:

1. Das externe USB-LWL-Modul

für die Kommunikation mit dem Computer.

USBmodules 600

2. Das interne USB-Modul

zum Einbau in afi bzw. afis, das alle klanglich relevanten Aufgaben des Musikabspielvorgangs übernimmt.

 

USB inputmodule

 

Beide Einheiten sind für maximale Entkopplung von Störungen mithilfe dreier Lichtwellenleiter (LWL) miteinander verbunden. Dank optischer Ankopplung gibt es keinen direkten elektrischen Pfad für HF-Störungen aus dem Computer zur Audio-Sektion. Beide Einheiten sind vollständig galvanisch getrennt, Masseströme sind ausgeschlossen.

Wesentlicher Unterschied zu einer herkömmlichen Übertragung des digitalen Audiosignals per Lichtleiter vom Computer zum DA-Wandler ist jedoch folgender: Wird ein übliches Digitalsignal per Toslink übertragen, ist die Taktinformation dort eingebettet. Der Taktinformation sind zugleich die HF-Störungen des Computers in Form von Jitter aufgeprägt und der Jitter lässt sich nur sehr schwer wieder vollständig entfernen. Deshalb schafft eine optische Audioverbindung keine Störungsentkopplung vom Computer.

Die LWL-Verbindung unseres USB-Moduls hingegen trägt keine klanglich relevante Taktinformation. Deshalb auch insgesamt drei LWLs. Das externe USB-Modul bekommt die Taktinformation vom internen Modul. Dort sitzen in perfekter Umgebung, vollständig vom Computer entkoppelt, die Referenz-Oszillatoren und takten neben der externen Einheit auch den vom USB-Modul kommenden Audiostrom. Die Taktqualität auf der LWL-Verbindung selbst, weder die Taktinformation Richtung externem USB-Modul, noch die des Audiostroms vom externen Modul haben dadurch einen Einfluss auf die Audioqualität. Für die beiden Aufgaben, Takt zum USB-Modul und Audio vom USB-Modul, ist die doppelte (Duplex-) LWL zuständig. Die dritte LWL übermittelt das Schaltsignal für die jeweilige Abtastratenfamilie: je nachdem, ob 44,1kHz-Vielfache oder 48kHz-Vielfache, wird der passende Oszillator aktiviert.

 

 

AFI USB Modul Grafik1

Das externe USB-Modul mit USB-B-Buchse (1) zum Anschluss an den Computer, Duplex-LWL-Verbindung (2) und LWL-Schaltverbindung (3).Über die DC-Buchse (8) kann optional ein separates 5-Volt-Netzteil (1A) angeschlossen werden. Mit dem Schiebeschalter (7) kann dann zwischen Stromversorgung per USB (Standard) und DC-Buchse umgeschaltet werden. Der RJ45-Ethercon-Ausgang am afis bzw. afi wird entweder direkt per RJ45-XLR-Kabel (4) oder per RJ45-RJ45-Kabel (5) plus Adapterbox (6) an den DAC angeschlossen.

 

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USB module3 600

Weitere Infos:

Unser ausgeklügeltes Übertragungskonzept beim USB-Modul für Afis und Afi zielt nun darauf, diese HF-Störungen möglichst vollständig aus der Audiosignalverarbeitung herauszuhalten. Dabei sind mehrere Punkte entscheidend:

  1. USB ist heute zwar die gängigste Schnittstelle, um Audiogeräte mit einem Computer zu verbinden; zumindest im Heimbereich. Aber USB ist eigentlich die denkbar schlechteste Schnittstelle dafür, weil sich USB nicht galvanisch trennen lässt. Eine galvanische Trennung ist zwar – wie oft fälschlicherweise angenommen – noch kein Allheilmittel gegen HF-Störungen. Aber dies ist ein wichtiger Bestandteil, um die Entstörung überhaupt erreichen zu können. Weil das aber nun nicht möglich ist, werden in hohem Maße alle im Computer generierten Störungen zum USB-Interface übertragen. Deshalb das kleine externe USB-Modul fern von der Audioelektronik. 
  2. Auch eine USB-Schnittstelle arbeitet mit einem Mikrocontroller und solche Prozessoren sind heute zum Teil schon enorm leistungsfähig, was wieder hohes Störpotential bedeutet. Auch deshalb ist die USB-Schnittstelle im externen USB-Modul untergebracht und somit weit entfernt von der Audioelektronik.
  3. Das externe USB-Modul wird per Lichtwellenleiter mit dem eigentlichen Audiogerät Afi oder Afis verbunden. Diese Verbindung gewährleistet perfekte galvanische Trennung, maximale Störunterdrückung und völlige Immunität gegen Störeinstrahlung, und sie strahlt ebenso garantiert nicht selbst ab. Diese LWL ist in 2m und in 6m Länge erhältlich. Somit kann der Computer mit dem externen USB-Modul auch sehr einfach räumlich von der Audioelektronik getrennt werden. Entfernung ist der einfachste Schutz gegen Störeinstrahlung.
  4. Der für die DA-Wandlung so entscheidende Takt wird nun unter optimalen Bedingungen, frei von Störeinflüssen aus Richtung Computer und frei von Störeinflüssen seitens der USB-Schnittstelle selbst im Afi bzw. Afis generiert. Das vom USB-Interface per Lichtwellenleiter ankommende Audiosignal wird dann auf Basis dieses Präzisionstaktes neu getaktet und ist somit frei von jeglichen Einflüssen aus Richtung Computer. Die Lichtwellenleiterverbindung schützt vor Störeinstrahlung und der Takt wird im Afi bzw. Afis erzeugt. Das Digitalsignal das nun vom Ausgang des Afi bzw. Afis zum DAC gesendet wird, besitzt eine optimale Taktqualität, und enthält keine vom Computer oder der USB-Schnittstelle kommenden HF-Störungen mehr, die im DA-Wandler die Taktbasis beim Wandlungsprozess stören könnten oder direkt die analogen Stufen.

Fazit: Wesentliches Merkmal das Afi(s)+USB damit von allen anderen Lösungen unterscheidet ist die vollständige Trennung der Computertechnik inkl. USB-Schnittstelle von der Audioelektronik und damit eine außergewöhnlich gute Unterdrückung von HF-Störungen aus Richtung Computer. Eine direkte Wechselwirkung mit der empfindlichen Audioelektronik wird damit weitgehend unterbunden.

 

FAQ – häufig gestellte Fragen:

-  -Leistet ein galvanischer Isolator für die USB-Schnittstelle nicht genau das Gleiche wie Afi(s)+USB

Nein. Galvanische Trennung ist zwar eine gute Basis für eine Störentkopplung, aber nicht zwingend alleine ausreichend. Je nach Beschaffenheit des Koppelelementes gilt die physikalische Trennung beider Seiten nur für einen bestimmten Frequenzbereich. Bei höheren Frequenzen koppeln dann aber trotzdem wieder Anteile durch. Deshalb ist unser Netzwerkisolator GISO beispielsweise auch sehr viel effektiver als die in Netzwerkschnittstellen sowieso eingebauten Übertrager. Die Kopplung bei hohen Frequenzen ist deutlich geringer. Bei USB kommt aber noch erschwerend hinzu, dass USB immer eine Gleichstromverbindung zum Computer braucht, um die verschiedenen Betriebsmodi umzuschalten. Deshalb ist eine rein passive Entkopplung wie mit dem GISO hier nicht möglich. USB-Isolatoren müssen deshalb wieder relativ viel Logik bzw. kleine Mikrocontroller beinhalten, die diese Umschaltung dann über die Trennelemente hinweg aktiv steuern. Das erklärt auch den verhältnismäßig hohen Preis der USB2.0-Isolatoren. Die Sekundärseite braucht außerdem auch wieder eine eigene Stromversorgung. Entweder ist das ein kleines Schaltnetzteil, das selbst wieder Störungen produzieren kann, oder die Betriebsspannung wird von der Primärseite her gewonnen. Dann können Störungen aber ebenso wieder durchkoppeln. In jedem Fall sind auf der Sekundärseite wieder zwei potentielle Störquellen: Die Mikrocontrollersteuerung und die Spannungsversorgung.

Ganz abgesehen davon bleibt dann ohnehin immer noch die USB-Schnittstelle, also deren kleiner potentiell störender Mikrocontroller, im Audiointerface und somit ist eine dritte Störquelle direkt im Gehäuse des Audiogerätes untergebracht.

Alle drei Einflussgrößen werden durch das Konzept des Afi+USB eliminiert.

 

-  -Hört sich alles ganz schön an, die Wiedergabequalität ist auch deutlich besser als ohne Afi(s)+USB, aber trotzdem höre ich noch subtile Unterschiede zwischen USB-Kabeln und bei Optimierungen am PC oder externer Spannungsversorgung des USB-Moduls

Das kann vorkommen und ist kein Widerspruch. Ist aber ein Zeichen für elektromagnetische Wechselwirkung des Computers direkt mit anderen Komponenten der Audioanlage. Wie bereits oben gesagt, ist jedes Kabel aus dem Computer kommend potentiell Sendeantenne. Diese elektromagnetische Strahlung wirkt dann auf schlecht geschirmte Teile der Anlage ein. Ganz sicher speist der Computer auch HF-Störungen ins Stromnetz zurück. Diese können über die Stromversorgung andere Audioelektronik beeinflussen. Die Unterbindung des direkten, primären Weges in Richtung des Audiosignalflusses verringert das ganze Problem mit HF-Störungen somit zwar deutlich. Maßnahmen am Computer können das Endergebnis aber trotzdem nochmal etwas abrunden. Wichtig ist ein gut und EMV-gerecht konstruierter Computer; Achtung bei Eigenbauten. Netzfilter sind anzuraten. Und die Verkabelung der Anlage sollte hinsichtlich Schirmung sauber gemacht sein. Wann immer es irgendwie möglich ist, keine unsymmetrischen Verbindungen, bei XLRs den Schirm am Gehäusekontakt anschließen und an Pin 1 nur wenn Geräte anders nicht miteinander funktionieren wollen. Isoliert eingebaute Buchsen sind zwar nützlich zur Vermeidung von Brummschleifen. Aber das ist gleichzeitig immer auch potentielle Eintrittsöffnung für HF-Störungen. Genauso unbedingt ungeschirmte Kabel an Audiogeräten vermeiden! Dann hat man ganz sicher HF im Gerät und solche Phänomene sind vorprogrammiert.

USB per arfi-optical im Vergleich zu AoIP

arfi-dac2 - artistic fidelity da-converter

24/192 Digital-Analog-Wandler

arfi dac2 3D

Ab Dezember 2016 wird unser erster DA-Wandler verfügbar sein. Bewusst steht diese Entwicklung in der Chronologie genau an dieser Stelle, nach afis, USB-Modul und AD-Wandler. Die mit afis und USB-Modul umgesetzten Konzepte sind notwendige Ausgangsbedingung für eine überzeugende Musikwiedergabe. Der arfi-adc2 war dann während der Entwicklungsphase wichtiges „Werkzeug“. Denn nur wenn die AD-Wandlung bestmöglich erfolgt, kann das analoge Originalsignal Bewertungsmaßstab für den DA-Wandler sein.

Auch dem arfi-dac2 merkt man nun sicher unsere langjärige Erfahrung in der Musikproduktion und damit die Klangvorstellung für echte Instrumente und Klangkörper an. Flankierend war ebenso stets der Vergleich zu bester Analogtechnik und der Vinyl-Schallplatte ein ständiger Wegbegleiter. Das Ergebnis ist tatsächlich im Grunde ein arfi-adc2 „in rückwärts“. Auch hier klar umrissene Abbildung von Transienten bei gleichzeitiger tonaler Reinheit und vollem, rundem Grundklang. Musikalische Feindetails, Atmosphäre und Emotionen werden hörbar wie selten, aber das Wichtigste: Musikhören macht einfach unglaubliches Vergnügen.

Der arfi-dac2 setzt die Konzepte hinter afis, afi und USB-Modul konsequent fort – Stichwort: Schnittstellen, HF-Störungen und Taktung. Deshalb auch hier ganz bewusst wieder ein eigener Weg analog zum arfi-adc2: Wieder konsequent die Reduktion auf das Wesentliche, der arfi-dac2 selbst hat lediglich einen einzigen Eingang, den allerdings als RJ45-Ethercon und somit leitungstechnisch perfekt mit unseren anderen Komponenten harmonierend. Sind mehrere Quellen gewünscht, wird zusätzlich ein afis als Schaltzentrale verwendet. Dort ist dann auch die USB-Anbindung integriert. Genügt die USB-Anbindung alleine, kann auch ein afi+USB direkt per RJ45-Ethercon verbunden werden. Das große Netzteil arfi-psu komplettiert dieses Dreiergespann und speist beide Geräte.

Also Besonderheit sei noch erwähnt, dass  der arfi-dac2 nun einen zum Masterclock-Ausgang des arfi-adc2 passenden Masterclock-Eingang besitzt. Dieser kann, umschaltbar, als Taktquelle für den arfi-dac2 verwendet werden. Somit wird die interne PLL (Taktrückgewinnung aus dem Digitalsignal) umgangen und dann ist gar keine PLL mehr im Spiel. Der DA-Wandler folgt direkt der Masterclock des arfi-adc2.

Auf der analogen Seite finden sich auch hier wieder, ganz im audiophilen Sinne, kurze und unkomplizierte Signalwege; diese dann aber wieder höchst ausgeklügelt und mit besten Komponenten. In Details gibt es sicher einige vom Mainstream abweichende Design-Entscheidungen. Wie bereits beim arfi-adc2 bewusst kein DSD (siehe Artikel „Das Abtasttheorem richtig anwenden!“). Genauso keine per Mikrocontroller und FPGA für den Nutzer zugänglichen Gimmicks wie integriertes Upsampling, umschaltbare Filter oder ähnliches. Als ideale Art des Musikhörens etablieren sich ja ohnehin zunehmend Computer, und eine bessere Quelle als mit afi(s)+USB ist sicherlich kaum zu realisieren. Aber gerade dann sollte jegliche Form digitaler Signalverarbeitung im Computer erledigt werden. Dort ist höchste Präzision mit 64-Bit-Fließkomma etc. möglich und HF generierende Rechenprozesse finden dort weit entfernt von der Analogelektronik, von taktkritischen Digitalsektionen und bestmöglich abgeschirmt statt. Auch Musik die nur in DSD verfügbar ist kann am Computer perfekt auf 176,4kHz PCM konvertiert werden und liefert so in der Regel bessere Ergebnisse als bei nativer Wiedergabe mit einem konventionell, direkt per USB angebundenen DA-Wandler. Das Drehspulzeigerinstrument zur Anzeige der Abtastrate dient ebenso der Umgehung von Mikrocontrollern. Also auch hier wieder ganz geradlinig das Augenmerk auf die zentrale Aufgabenstellung – Digital nach Analog Wandlung – ohne vermeidbaren Ballast.

Weiteres zentrales Merkmal ist der völlige Verzicht auf jegliche Form von aktiven Verstärkern zwischen Wandlerchip und Analogausgang; kein Transistor, kein Operationsverstärker und keine Röhre. Stattdessen arbeiten acht Wandlerausgänge, auf sehr ausgeklügelte Art und Weise miteinander verschaltet, über zwei hochwertige Übertrager für ein analoges Stereosignal. Das ist aus unserer Sicht der Schlüssel zur Musik im Sinne von „artistic fidelity“: natürlicher Klang, künstlerisch mitreißende und emotional bewegende Musikwiedergabe!

arfi dac2 back

arfi-adc2 - artistic fidelity ad-converter

24/192 Analog-Digital-Wandler

arfi adc2

Wir haben bei ACOUSENCE nun über 20 Jahre Erfahrung in der Musikproduktion. Wir wissen wie Instrumente und größere Klangkörper bis hin zum Symphonieorchester in Natura klingen und wie hervorragende Analogtechnik klingt; wir produzieren noch immer Schallplatten. Genauso wissen  wir um die künstlerisch wichtigen Aspekte einer Musikdarbietung, was für eine bestmögliche emotionale Wirkintensität entscheidend ist.

Unser besonderes Augenmerk auf die bei afis und afi genannten Aspekte im digitalen Bereich – Stichwort: Schnittstellen, HF-Störungen und Taktung – ist zwar eine gute Basis, die Königsdisziplin ist aber natürlich die Wandlung zwischen analoger und digitaler Welt. Denn Musik wird von den Künstlern analog dargeboten und Musik wird immer analog gehört; das menschliche Ohr funktioniert „analog“.

Beim Thema AD-Wandler geht ACOUSENCE ganz bewusst einen eigenen Weg: Reduktion auf das Wesentliche, ganz im audiophilen Sinne kurze und möglichst unkomplizierte Signalwege, diese dann aber höchst ausgeklügelt und mit besten Komponenten; in Details auch durchaus spezielle, vom Mainstream abweichende Design-Entscheidungen. Das Ohr und die Musik gehen vor Messtechnik. Ziel ist die möglichst perfekte Abbildung der Musik ganz geradlinig im Sinne von „artistic fidelity“.

Der arfi-adc2 etabliert sich so auch zunehmend als neue Referenz unter den AD-Konvertern. Kombiniert mit dem richtigen DAC – z.B. dem neuen arfi-dac2 – wird bei 24/192 eine bisher unerreichte Transparenz der ADDA-Strecke erreicht; also im Sinne von, kein Unterschied zwischen analogem Signal und doppelt gewandeltem – AD gefolgt von DA – selbst bei besten Analogquellen.

Der Erfolg des arfi-adc2 basiert zwar durchaus hauptsächlich auf seinen bereits sehr guten Qualitäten auch bei Standardabtastraten, weil das heute meist noch der Standard in den Studios ist. An dieser Stelle sei dennoch für den Einsatz bei 24/192 geworben, weil erst dann eine digitale Übertragungsstrecke ideal funktionieren kann. Ein AD-Wandler mit einer niedrigeren Abtastrate als 192kHz macht eigentlich genauso wenig Sinn, wie es keine noch höhere Abtastrate sein muss. Denn im Gegensatz zum weit verbreiteten Irrtum, man könnte in der digitalen Signaltheorie den menschlichen Hörbereich irgendwie als Obergrenze einbauen, ist in Wahrheit für die korrekte Erfüllung der Theorie bzw. des Abtasttheorems ganz alleine die Bandbreite des Nutzsignals entscheidend. Diesbezüglich wissen wir jedoch aus langjähriger Erfahrung mit Aufnahmen bei hohen Abtastraten, dass übliche Musikaufnahmen bzw. die Musikinstrumente und das analoge Equipment vor den digitalen Stufen (Mikrofone, Mikrofonverstärker) eine Bandbreite von bis zu 60/70kHz aufweisen. Die Theorie – bzw. das zentral wichtige Abtasttheorem – ist somit nur dann erfüllt, wenn mindestens 176,4kHz als Abtastrate verwendet wird (weitere Details im Artikel „Das Abtasttheorem richtig anwenden!“). Genau die Abtastraten 176,4kHz oder 192kHz sind die richtigen und notwendigen für Musik, weil die Bandbreite des Analogsignals das so vorgibt.

Gänzlich verzichtet wurde auf die Implementation von DSD. Denn so sehr dieses Format derzeit von interessierten Kreisen forciert wird, macht es technisch keinen Sinn. Schon vor mindestens 15 Jahren hat man die 1-Bit Wortbreite bei Delta-Sigma-Wandlern verlassen, weil nur per Multibit-Stufen entscheidende technische Nachteile behoben werden konnten. Der arfi-adc2 arbeitet beispielsweise intern mit 6Bit und 12,288 MHz. DSD ist – ob bei 64fs, 128fs oder 256fs – immer 1Bit und somit rund 20 Jahre hinter der technischen Entwicklung zurück (weitere Details auch hierzu im Artikel „Das Abtasttheorem richtig anwenden!“).

Weitere hervorzuhebende Eigenschaft ist der Aufbau der Eingangsstufe gänzlich ohne weitere Verstärkerstufen bzw. Transistorschaltkreise. Zwischen analogen Eingängen und dem AD-Umsetzer liegen nur passive Filterelemente und ein hochwertiger Eingangsübertrager. Dieses ungewöhnliche Design hat sich in musikalischer Hinsicht gegenüber zusätzlichen Verstärkerstufen als überlegen erwiesen und ist sicher mit verantwortlich für die ungewöhnliche scharf umrissene Abbildung von Transienten bei gleichzeitiger tonaler Reinheit und vollem, runden Grundklang – sofern das Analogsignal so beschaffen ist, denn der arfi-adc2 macht keinen Sound, er macht seinen Job, nicht mehr und nicht weniger.

arfi-adc2 – der kompromisslose Wandler für höchste Musikalität und die adäquate Übertragung des künstlerischen Geschehens vor dem Mikrofon.

arfi adc2 back

 

arfi-psu – artistic fidelity power supply unit

System-Spannungsversorgung für alle Geräte der arfi-Serie

arfi psu 3D

Die Geräte der arfi-Serie arbeiten mit einer 6-9V Gleichspannung. Als Alternative zum beim afis bzw. afi serienmäßig beiliegenden Netzadapter gibt es die afip im Gehäuseformat der arfi-Serie. Der AD-Wandler arfi-adc2 und der DA-Wandler arfi-dac2 werden grundsätzlich zusammen mit der arfi-psu ausgeliefert. Die arfi-psu stellt vier 6V-Ausgänge auf 4-pol-XLR zur Versorgung der Geräte aus der arfi-Serie bereit. Es handelt sich hier um ein Hybrid-Konzept, Schaltnetzteil für die AC/DC-Wandlung gefolgt von Linearreglern, für jeden der vier Ausgänge getrennt, und erfüllt somit auch die Vorgaben der aktuellen Eco-Design-Richtlinie. Die Qualität der Ausgangsspannung übertrifft trotzdem die meisten traditionellen Linearnetzteile. Eine sorgfältige Filterung des Netzanschlusses sorgt neben guten Voraussetzungen für die AC/DC-Wandlung auch für möglichst geringe Rückwirkungen auf das Stromnetz. 

arfi psu back